Der technisch-naturwissenschaftliche Verwaltungsdienst in der Verantwortung
für Mensch und Umwelt

Ökologie ist die Wissenschaft von den Wechselbeziehungen zwischen Lebewesen und ihrer Umwelt. Der Mensch ist als Vernunftwesen in ethischer Verantwortung zur Gestaltung und Bewahrung seiner Umwelt berufen, als Ziel einer positiven Entwicklung. Umwelt hat -ökologisch verstanden- kontinentale und globale Zusammenhänge, die durch nationale Maßnahmen nur begrenzt beeinflußbar sind, denn Deutschland umfaßt nur 0,3% der Erdfläche und 1,4% der schnell wachsenden Erdbevölkerung. Die Umsetzung der in Rio 1992 proklamierten Umweltziele der nachhaltigen Entwicklung" und Schutz der Lebensgrundlagen" wird weltweit die zentrale Herausforderung der Gegenwart und der kommenden Jahrzehnte darstellen. Nachhaltige Entwicklung ist als Prozeß zu verstehen, der technischen, wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt mit der Schonung und Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen in Einklang bringen soll. Mit der Aufnahme des "Staatsschutzzieles Umweltschutz" in das Grundgesetz und fortschrittlichen Umweltgesetzen für Boden, Luft und Wasser, vollzieht die Bundesrepublik Deutschland seit Jahrzehnten im nationalen Bereich schrittweise erfolgreichen Umweltschutz. Bei der Ausgestaltung und Umsetzung der zukünftigen Umweltziele trägt der technisch-naturwissenschaftliche Verwaltungsdienst, wie in den letzten 25 Jahren, eine besondere Verantwortung. Umweltschutz kann nicht dem freien Spiel des Marktes überlassen werden. Umweltschutz ist hoheitliche Aufgabe und elementare Daseinsvorsorge des Staates für das Land und seine Bürger.

Erfolge und Probleme:

Im Umweltschutz wurde in den letzten Jahrzehnten von Staat, Wissenschaft, Umweltverwaltung, Volkswirtschaft und Bevölkerung beträchtliches geleistet. Umweltschutz bleibt eine ständige fortzuentwickelnde Aufgabe, die große Teile unseres Sozialprodukts beansprucht; dies setzt eine leistungsfähige Volkswirtschaft, Wissenschaft und Umweltverwaltung voraus. Umweltschutz ist eine medien- und kompetenzübergreifende Aufgabe mit dem Schwerpunkt des "produktionsintregierten Umweltschutzes".

Besserungen sind erzielt:

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Negative Tendenzen sind spürbar durch:

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Aufgaben und Ziele:

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Konsequenzen und Ziele:

Die Ingenieure und Naturwissenschaftler im öffentlichen Dienst bekennen sich zu der Verantwortung für Menschen und Umwelt. Ihre Aufgabe ist es:

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Verantwortlichkeit:

In der Verantwortung für unsere Umwelt stehen alle Bürgerinnen und Bürger unseres Landes, unsere Industrie und Wirtschaft sowie die öffentliche Hand. Umweltschutz kann nicht allein auf nationaler Ebene, sondern muß zunehmend auf europäischer Ebene und weltweit begriffen werden.

Die Lösung der sehr komplexen Aufgabe erfordert ganzheitliche Planung und konsequentes Handeln. Dabei kommt dem technisch-naturwissenschaftlichen öffentlichen Dienst eine zentrale Rolle zu. Der technisch-naturwissenschaftliche Verwaltungsdienst stellt sich dieser Verantwortung.

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