Programm der BTB - Jugendvertretung

Förderung der Jugendarbeit

Zur Förderung der Jugendarbeit wurde auf dem BTB - Bundesvertretertag 1983 beschlossen, eine BTB - Jugendvertretung einzurichten. Die Jugendvertretung wird vom BTB - Bundesvorstand auf vier Jahre gewählt. Die Jugendvertretung wählt aus ihren Reihen eine(n) Vorsitzende(n). Diese(r) ist satzungsgemäß Mitglied des BTB - Bundesvorstands.
Mindestens einmal im Jahr findet eine Arbeitssitzung der Jugendvertretung statt. Zu dieser Sitzung sind weitere Jugendvertreter(innen) aus allen BTB - Mitgliedsverbänden als Gäste herzlich willkommen. Die Jugendvertretung nimmt die Interessen der jungen Beschäftigten des technischen und naturwissenschaftlichen Verwaltungsdienstes wahr.
Die BTB - Jugend umfasst alle Statusgruppen (Beamte, Angestellte und Arbeiter) der BTB - Mitgliedsverbände. Die Mitgliedschaft wird ohne eigene Erklärung begründet. Die Altersbegrenzung richtet sich nach den Richtlinien der BTB - Mitgliedsverbände. In der Regel sind BTB - Mitglieder bis zum 27. Lebensjahr auch Mitglieder in der BTB - Jugend.

Als Fachjugendverband ist die btb - jugend Mitglied der Deutschen Beamtenbund Jugend (dbb jugend). Der/die Vorsitzende vertritt die btb - jugend im Bundesjugendausschuss (bja) der dbb j.
In Zusammenarbeit mit den anderen gewerkschaftlichen Jugendorganisationen des dbb beamtenbund und tarifunion kann die BTB Jugendvertretung gemeinsam auf Probleme der jungen und in Ausbildung befindlichen Beschäftigten hinweisen und so einen Beitrag zur Verbesserung des allgemeinen Arbeitsumfeldes leisten.
Wichtiger ist es aber, die Besonderheiten des technisch-naturwissenschaftlichen Verwal-tungsdienstes und deren Beschäftigten herauszustellen. Dadurch kann Verständnis für BTB - spezifische Interessen geweckt und ein insgesamt positives Meinungsbild erzeugt werden. Die BTB - Jugend nimmt durch ihre fundierten berufsspezifischen Fachkenntnisse auch zu allgemeinpolitischen Themen Stellung.
Sie bietet Hilfen und nimmt Einfluss, um so die Notwendigkeit der technisch-naturwissenschaftlichen Fachverwaltungen für eine bürgerfreundliche Aufgabenerfüllung darzulegen.

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Jugendvertretungen der BTB - Mitgliedsverbände

Die BTB - Bundesjugendvertretung koordiniert die Interessen und fördert den Erfahrungsaustausch mit den Landesjugendvertretungen. Da bisher noch nicht in allen BTB - Mitgliedsverbänden eine Jugendvertretung besteht, bietet die Bundesjugendvertretung Hilfe beim Aufbau neuer Landesjugendvertretungen. Ziel jeder Landesjugendvertretung sollte die Aufnahme als Fachjugendverband in die jeweiligen Landesverbände der dbb-jugend sein.

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Bildungsarbeit

Auf Bundes- und Landesebene finden in Zusammenarbeit mit der dbb-jugend Seminare und Studienreisen statt. Diese aktiven Freizeitangebote fördern den Kontakt und das Verständnis der Jugendlichen untereinander. Jugendbildung dient der Entwicklung der Persönlichkeit junger Menschen sowie der Förderung ihrer individuellen Fähigkeiten. Sie eröffnet dem Einzelnen die Möglichkeit der Einflussnahme im öffentlichen und gesellschaftlichen Leben. Die gewerkschaftliche Bildungsarbeit will Jugendliche im öffentlichen Dienst für gewerkschaftliche Aufgaben interessieren, sie von der Notwendigkeit gewerkschaftlicher Betätigung überzeugen und an die aktive Gewerkschaftsarbeit heranführen.

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Gewerkschaftspolitische Forderungen: BTB und dbb beamtenbund und tarifunion haben gemeinsam viel erreicht

Die Forderung einer leistungsgerechten Bezahlung ist im öffentlichen Dienst seit Jahren ein Dauerthema. Insbesondere bei der Nachwuchsgewinnung zeigt sich die inzwischen noch größer gewordene Diskrepanz zwischen den Einkommen im öffentlichen Dienst im Vergleich zur Privatwirtschaft. Besonders deutlich zeigen sich die Einkommensunterschiede bei den Beschäftigten des technisch-naturwissenschaftlichen Verwaltungsdienstes.
Die Gewinnung von qualifizierten Nachwuchskräften ist nicht im erforderlichen Umfang möglich, weil die Eingangsvoraussetzungen und die beruflichen Anforderungen zunehmend hö-her werden, die Bezahlung dies aber nicht immer entsprechend ausgleicht.
Die merkliche Anhebung der Eingangsbesoldung kann die Nachwuchsgewinnung erleichtern. Eine verbesserte Durchlässigkeit der Laufbahnen steigert die Motivation aller Beschäftigten, insbesondere auch der Berufsanfänger.
Die gesellschaftlichen Aufgaben und Problemlösungen, vor allem der technischen Fachverwaltungen, unterliegen einem ständigen Wandel. Nicht zuletzt durch die Einführung neuer Technologien hat die Weiterbildung in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Wird den Anwendern der neuen Technologien nicht das notwendige Fachwissen vermittelt, bleibt eine Effizienzsteigerung aus bzw. stellt sich erst nach geraumer Zeit ein. Die Unzufriedenheit der Beschäftigten nimmt zu, im schlimmsten Fall bis zur innerlichen Ablehnung neuer Arbeitsmethoden.

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Verhinderung weiterer Privatisierungs- und Entbeamtungstendenzen

Die BTB - Jugend wendet sich entschieden gegen weitere Privatisierungen, die für den Bürger schlechtere Dienstleistungen zu höheren Preisen bedeuten. Die BTB - Jugend wendet sich gegen Entbeamtungen. Sie verlangt eine aufgabengerechte Personal- und Sachausstattung der technischen Fachverwaltungen. Lippenbekenntnisse zum Berufsbeamtentum reichen nicht aus.

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Verbesserung der Fortbildungsmaßnahmen

Den im Beruf stehenden Beschäftigten sind interne Fortbildungsmöglichkeiten in ausrei-chendem Umfang anzubieten. Sie sind für Weiterbildungs- und Fortbildungsveranstaltungen vom Dienst freizustellen. Die Ausbildung von Nachwuchskräften und Berufsanfängern muss dementsprechend möglichst rasch den aktuellen Gegebenheiten und Entwicklungen angepasst werden. Eine Überarbeitung von Ausbildungsplänen in kürzeren Zeitabständen wird als vordringlich angesehen.

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