Frauenvertretung im BTB

Zweck und Aufgabe der Frauenvertretung ist die Vertretung der berufs-, verbands- und gesellschaftlichen Interessen der weiblichen Mitglieder, die Förderung der staatsbürgerlichen Bildung sowie die Zusammenarbeit mit anderen Frauenorganisationen.

Vorrangiges Ziel ist hierbei, die Hindernisse für Frauen abzubauen, sie in allen gesellschaftlichen Bereichen angemessen zu beteiligen und die Arbeitsbedingungen für Frauen zu verbessern, insbesondere wenn es um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht.

Die Interessen der weiblichen Mitglieder werden durch die Frauenvertreterinnen in den jeweiligen BTB - Landesgliederungen vertreten. Sie sind Ansprechpartnerinnen für die frauen-spezifischen Fragen in den technisch-naturwissenschaftlichen Bereichen des öffentlichen Dienstes.

Über die BTB - Bundesfrauenvertretung, die Mitglied in der dbb - Bundesfrauenvertretung ist, werden die Anliegen der Frauen in die Gremien des BTB und des dbb eingebracht.

Mit der im Jahre 1999 in Kraft getretenen konsolidierten Fassung des Amsterdamer Vertrages wurde von der EU erstmalig die Chancengleichheit und Gleichbehandlung von Frauen und Männern in Bezug auf Beschäftigungsmöglichkeiten als Grundsatz der europäischen Politik vereinbart. Die Gleichstellung und Geschlechterdemokratie soll als Querschnittsaufgabe - Gender mainstreaming - gefördert werden. Das Geschlecht allein darf weder qualifizieren noch disqualifizieren. Wir als Frauenvertretung im BTB begleiten und unterstützen dieses Vorhaben.

Die BTB - Frauenvertretung fordert deshalb:

Die BTB - Frauenvertretung stellt sich auch im begonnenen 3. Jahrtausend und 21. Jahrhundert den Anforderungen, die die immer noch nicht erreichte faktische Gleichstellung von Mann und Frau in Beruf und Gesellschaft mit sich bringt. Aktives Einbringen in Lösungsansätzen sowie das Entwickeln und Aufzeigen von Lösungswegen wird auch weiterhin ein Element des gesamten gewerkschaftspolitischen Handelns der BTB - Frauenvertretung sein.